Grüneklee Gerald

Virus essen Seele auf – Corona: Eine Aufarbeitung findet (nicht) statt

17,00

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Beschreibung

Die Corona-Pandemie lässt viele Fragen offen. Fragen, die man hätte stellen müssen. Das Krisenmanagement war nicht nur selbst autoritär, sondern die gesellschaftliche Durchsetzung seiner Maßnahmen – an vorderster Stelle ehemals progressive, linke Kräfte – führte in einen neuen Autoritarismus, wie er hierzulande seit 1945 in diesem Ausmaß bisher unbekannt war. Bis heute fehlt eine öffentliche Aufarbeitung dieser Jahre. Diese Aufarbeitung wäre auch deshalb so unabdingbar, weil es gilt, sich auf den nächsten Ausnahmezustand vorzubereiten. Die RKI-Files selbst böten viele Ansatzpunkte für die Kritik der Corona-Maßnahmen und die überfällige Aufarbeitung. Festzuhalten ist: man hätte es wissen und besser machen können. Wenn man gewollt hätte. Das vorliegende Buch analysiert das gesellschaftlich-politische Klima der Pandemiejahre und fragt, was zu lernen und aufzuarbeiten wäre. Im Mittelpunkt steht dabei das Versagen vormals (scheinbar) linker, gesellschaftskritischer und emanzipatorischer Bewegungen in jenen Jahren. Dabei geht es auch um Querverbindungen, denn die Pandemie-Politik hat auch jede Menge mit Kapitalismus, den neuesten Kriegen und dem Erstarken rechter Bewegungen zu tun. Das vorliegende Buch versteht sich als Diskussionseinladung an jene, die sich gegen bio-politische Machtanmaßungen, autoritäre Verhältnisse und die neue Kriegstüchtigkeit einsetzen.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

148 S., kart.

Autor

Erscheinungsort

Bremen

Erscheinungsjahr

2026

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-935716-90-1

Verlag