Morche Franz

Strukturwandlungen im Deutschen Transportarbeiterverband

39,00

Nur noch 1 vorrätig

Beschreibung

Inaugural-Dissertation zur Rlangung der Würde eines Doktors der Staatswissenschaften der Hohen Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; vgl. Emig/ Zimmermann: Arbeiterbewegung in Deutschland – Ein Dissertationsverzeichnis (= IWK Heft 3, 13. Jg., September 1977), Nr. 1309. Der Deutsche Transportarbeiter-Verband (DTV) (ab 1923 Deutscher Verkehrsbund) war eine bedeutende deutsche Gewerkschaft in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik. Er wurde 1897 als „Zentralverband der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter Deutschlands“ gegründet und 1907 in Deutscher Transportarbeiter-Verband umbenannt. 1910 schlossen sich der Verband der Hafenarbeiter Deutschlands (gegründet 1891) sowie der Zentralverband seemännischer Arbeiter Deutschlands (gegründet 1898) dem DTV an, von 1908 bis 1916 bildete auch der Verband der Eisenbahner Deutschlands zeitweilig eine Sektion innerhalb des DTV. Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich noch der Zentralverband deutscher Post- und Telegraphenbediensteter sowie die Allgemeine Deutsche Postgewerkschaft dem DTV an. Nicht zuletzt dank dieser Zusammenschlüsse stieg die Mitgliederzahl des DTV von 230.000 im Jahr 1913 auf rund 579.000 im Jahr 1921 und machte ihn zur zweitstärksten Gewerkschaft in Deutschland. Um der gewachsenen Zahl der in ihm vertretenen Branchen Ausdruck zu verleihen, benannte sich der DTV 1923 in Deutscher Verkehrsbund um. 1930 schloss er sich mit drei weiteren Gewerkschaften zum Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs zusammen, der 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde – vorliegende Dissertation erschien wenige Monate vor dieser Schließung. Nach 1945 ging der DTV schließlich in der Gewerkschaft ver.di auf, die Mitglied in der Europäischen Transportarbeiterförderation ist, die wiederum Teil der Internationalen Transprortarbeiter-Föderation ist, der in rund 150 Ländern über 700 Gewerkschaften mit rund 20 Millionen Mitgliedern angehören. (Quelle: Wikipedia)

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

Originalumschlag abgetrennt, Papier etwas nachgedunkelt, innen aber gut erh., 86 S., kart.

Autor

Erscheinungsort

Würzburg

Erscheinungsjahr

1932

Verlag