Reichhardt Sven (Hrsg.)

Die Misstrauensgemeinschaft der „Querdenker“ – Die Corona-Proteste aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive

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Beschreibung

Der übliche Sermon staatshöriger Akademiker, die nicht verstehen wollen, dass es Kritik an den „an wissenschaftlicher Expertise orientierten Maßnahmen der Regierungen“ (so schon auf dem Umschlag) geben kann, bzw. wenn es sie gibt, dann kann diese nur eine rechtsoffene „Parallelwelt“ sein, die auf Radikalisierung und Eskalierung setzt. Dabei hätte man schon damals erkennen könne, dass eben diese vermeintliche Wissenschaftlichkeit der Pandemiepolitik ihrerseits keineswegs so eindeutig und interessen-/ ideologiefrei war wie es vorgegeben wurde – kritische Nachfragen hat man von dieser Sorte Akademiker aber wohl eher nicht zu erwarten. Man greift sich lieber die passenden Interaktionsanalysen heraus, um zu „beweisen“, was man vorher schon „wusste“ bzw. wissen will. So werden dann die Parallelwelten erst von jenen forciert – falls dies unbeabsichtigt geschieht, macht es die Sache nicht besser – , die sie dann von ihrem geschützten Elfenbeinturm aus bequem kritisieren können.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

Einband etwas knickspurig, Aufkleber auf Vorsatz (damit evtl. Namensvermerk überklebt), sonst gut erh., 324 S., kart.

Reihe

Schriftenreihe Band 10857

Auflage

Lizenzausgabe der Ausg., Campus Verlag, Frankfurt 2021

Autor

Erscheinungsort

Bonn

Erscheinungsjahr

2022

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-7425-0857-7

Verlag