Bauer Otto

Der Kampf um Wald und Weide – Studien zur österreichischen Agrargeschichte und Agrarpolitik

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Beschreibung

ungelesen/ Neubuch. Erstmals veröffentlicht 1925, hier herausgegeben und mit einer Einleitung von Lisa Francesca Rail. Auch nach rund 100 Jahren noch sehr lesenswertes, inspirierendes Buch zur Geschichte der gemeinschaftlichen Bodenbewirtschaftung und schließlich deren Einhegung und Privatisierung. Dabei überzeugen gerade angesichts der Bodenpreisentwicklung der letzten Jahrzehnten und dem Wandel von kleinbäuerlicher Bewirtschaftung zur Industrialisierung der Agrarwirtschaft die bodenpolitischen Vorschläge Bauers. Insgesamt sind seine Vorschläge gut durchdacht, so warnt er hier schon früh vor der Hierarchisierung von Grossgenossenschaften (für Deutschland denkt man hier unwillkürlich an die „Neue Heimat“), die ihrerseits konzernförmig agieren, während er für eine kooperierende Wirtschaftsweise in überschaubaren Einheiten plädiert. Hellsichtig beschreibt er auch die zunehmende Verschuldung von Bauernhöfen und – schon seinerzeit – die Konzentration zu immer größeren Betrieben. Die Zukunft der Agrarentwicklung ist ihm nicht nur eine Frage der Produktivität, sondern wird auch – ebenfalls ein global weiterhin beachtenswerter Aspekt – sozialpolitisch gedacht. Abgedruckt ist hier auch das Agrarprogramm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 372 S., kart.

Reihe

kritik & utopie

Autor

Erscheinungsort

Wien

Erscheinungsjahr

2024

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-99136-514-3

Verlag