Der Ziegelbrenner
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Wieder einmal nimmt sich Hackl einer authentischen Geschichte an, und er nutzt seine Recherche, um sich engagiert gegen jedes Denunziantentum auszusprechen. „Man liest die Geschichte des Zigeunermädchens Sidonie mit angehaltenem Atem, als handelte es sich um ein einmaliges Geschehen, als hätte es nicht millionenfach ähnliche Schicksale gegeben. Aber der Autor weiss und der Leser spürt: diese Geschichte ist einmalig, so wie jedes Individuum einmalig ist“ (Neue Zürcher Zeitung). „Bei Hackl findet keine Reduzierung statt, sondern, im Gegenteil, viele seiner Heldinnen setzen die Norm für ein menschengerechtes Dasein“ (Ruth Klüger).
gut erh., 128 S., kart.
detebe
Hackl Erich
Zürich
1991
3-257-22428-1
Diogenes Verlag