Achtundsechzigster Einwurf des Ziegelbrenners

Der „Lasst uns über Amazon reden“-Einwurf

Zugegeben, das Thema habe ich schon häufiger beackert (hier geht’s zum Einwürfe-Archiv), aber es bleibt leider eben aktuell und wichtig. Zuvor aber noch ein Hinweis auf die Neuausgabe eines Textes, der erstmals vor gut 100 Jahren erschien und nicht bei Amazon erhältlich ist. „Krieg dem Kriege – Die Aufgabe der organisierten Arbeiter in der Bewegung für den Weltfrieden“ ist eine Rede von Edo Fimmen auf dem Internationalen Kongress für den Weltfrieden in Haag vom 10. – 15. Dezember 1922. „So richtet sich jeder Krieg unter Staaten jedes Mal auch gegen die Arbeiterschaft dieser Staaten“ (Edo Fimmen). Dieser Text ist ein Plädoyer für einen gelebten Internationalismus und gegen jede Propaganda für eine „Kriegstüchtigkeit“. Aus der Perspektive der organisierten Arbeiter*innen verbindet der Gewerkschafter Edo Fimmen die Kritik des Militarismus mit jener des Kapitalismus und des Nationalismus. Es gibt nicht die „richtige Seite“ im Krieg, auf die es sich für die Masse der Bevölkerung – all jener, die nicht ökonomisch vom Krieg profitieren – zu schlagen lohnte. Die Verweigerung der Kriegsbeteiligung und die Beseitigung der Kriegsursachen sind für den Autor eine primäre Aufgabe jeder gewerkschaftlichen und humanistischen Erziehung. Ab sofort exklusiv beim Ziegelbrenner erhältlich! Ich freue mich über Bestellungen, insbesondere auch von Buchläden und Bibliotheken, sowie Anfragen nach Rezensionsexemplaren!

Hier nun sechs gute Gründe gegen Amazon:

  1. Amazon hat eine marktbeherrschende Stellung. So werden geschätzte 80% des antiquarischen Versandhandels über Amazon in Deutschland über Amazon/ Abebooks/ ZVAB abgewickelt. Zwar wurden „nur“ 25% der Buchkäufe in Deutschland online getätigt, doch liegt der Amazon-Anteil beim gesamten Online-Handel bei rund 60%. Rund 62% der Bevölkerung haben in den letzten 12 Monaten in 2022 (neuere Angaben liegen mir dazu nicht vor) Bücher bei Amazon gekauft, und in manchen Ländern liegt dieser Anteil sogar noch höher. Eine solche Machtstellung ist immer bedrohlich, insbesondere wenn es um Literatur, Kultur und Bildung geht. Nicht ohne Grund steht der Konzern unter besonderer Beobachtung des Bundeskartellamtes, das beispielsweise die Preisvorgaben für Anbieter rügt. Gegen die verschärfte Aufsicht klagte der Konzern, war dabei jedoch erfolglos.
  2. Die Bestellpolitik des Konzerns im Neubuchbereich – Amazon diktiert im Gegensatz zu klassischen Buchhandlungen Rabatte und hat immense Rücksendequoten (Remissionen) durchgesetzt – ist gerade für kleinere Verlage ruinös. Diese stehen aufgrund steigender Mieten, steigender Druckkosten, immer weniger unabhängiger Buchhandlungen etc. ohnehin unter Druck. Nur am Rande erwähnt sei, dass der Konzern trotz seiner gemeinschaftszerstörenden Wirkung (etwa, weil kleine, oft auch als soziale Treffpunkte dienende Buchläden schließen müssen und kulturellen Mehrwert schaffende Verlage existentiell bedroht sind) seit Jahren kaum Steuern zahlt. Wenigstens waren die eigenen automatisierten, totalüberwachten „Amazon Go“-Läden für den Konzern ein Desaster.
  3. Amazon ist nicht einfach ein ziviler Versandhändler, sondern zugleich über seine von Tochterfirmen betriebenen Server und Cloud Services (AWS) in den militärisch-industriellen Komplex involviert und unterstützt etwa Israel bei der Massenüberwachung. Amazon, das ist eben ein Synonym für umfassende Überwachung auf allen Ebenen. Und der Konzernbereich AWS wuchs in den letzten Jahren noch schneller als der Mutterkonzern. Passend: offen umwirbt Amazon Militärs als potentielle Mitarbeitende.
  4. Der Konzern agiert ausgesprochen gewerkschaftsfeindlich und betreibt eine nahezu totale Überwachung seiner Beschäftigten. Mehrfach gab es in den Logistikzentren Todesfälle während der Arbeitszeit. Auch die Arbeitsbedingungen der per „Subunternehmen“ ausgelagerten Amazon-Paketboten sind haarsträubend. Angesichts der skandalösen Arbeitsbedingungen wird erkennbar, dass die Beschäftigten einzig und allein als grenzenlos ausbeutbares „Humankapital“ angesehen und behandelt werden. Der Konzern agiert dabei mit Methoden, „von denen die Stasi nicht mal zu träumen gewagt hätte“ (Johannes Bröckers: „Schnauze, Alexa!“; das Buch ist auch bei Amazon im Angebot – aber wer mag es da schon kaufen?). Widerstand gegen das unerträliche Konzerngebaren gibt es von Gewerkschafts-AktivistInnen (zuletzt u.a. von der US-Transportgewerkschaft Teamsters) und der internationalen Kampagne „Make Amazon Pay“ (deren deutsche Homepage allerdings auf dem Stand von 2023 ist). Der Amazon-Turm in Berlin wurde vergeblich versucht zu verhindern, doch auch bei der Eröffnung gab es Proteste.
  5. Amazon und namentlich der einst als eher liberal geltende (das muss nichts bedeuten, das Kapital schlägt sich stets auf die Seite der jeweils günstigsten Bedingungen) Gründer Jeff Bezos gehört zur Tech-Elite der USA, die sich auf die Seite von Donald Trump geschlagen hat. Dazu muss man keine weiteren Worte verlieren. Während der rund 50 bis 70 Millionen Dollar teuren Hochzeit von Bezos in Venedig gab es in der Lagunenstadt immerhin nicht nur Schaulustige (die glücklichsten Sklaven sind die größten Feinde der Freiheit)!, sondern erfreulicherweise auch Proteste. Diese hagelte es auch, als Bezos für seine 500-Millionen-Dollar-Jacht in Rotterdam eigens eine Brücke abbauen lassen wollte – in aller Heimlichkeit (so gut das bei einem so großen Kahn geht) wurde das Schiff schließlich im Morgengrauen aus der Reederei zum Wasser geschleppt. Auch dazu (Klimabilanz!) erübrigen sich weitere Worte.
  6. Bei alledem ist die Qualität der Waren dieses globalen Alleshändlers oft reichlich fragwürdig. Dazu zählen „Schrottbücher“, deren AutorInnen teils mit erfundenen akademischen Titeln Seriosität vorspielen, ebenso wie sinnfreie, KI-generierte Bücher. Mit einem eigenen Billigshop will man Firmen wie Temu noch unterbieten, deren Produkte nur aufgrund sozial und ökologisch zerstörerischer Praktiken ihren Preis haben können – und die oft nicht jene kaufen, die sich nichts anderes leisten können, sondern jene, die meinen, jede Woche ein neues Handy/ T-Shirt/ Sofa… zu brauchen. Der immaterielle – bzw. langfristige – Preis für den Versand- und Internet-Hype ist hoch: neben der Klimazerstörung u.a. Leerstand in den zunehmend trostlosen Innenstädten und immer mehr Verkehr. In Barcelona wehrt man sich gegen durch immer mehr Lieferfahrzeuge verstopfte Straßen nun mit einer „Amazon-Steuer“. Ein Weg in die richtige Richtung: Städte wieder lebenswerter zu machen.

Das ist nur eine kurze Aufzählung einiger Fakten. Eine regelrechte, auch vier Jahre nach Erscheinen noch lesbare Anti-Amazon-Bibel hat der Journalist Alec MacGillis veröffentlicht. Er geht auch darauf ein, wie Amazon ganze Städte zerstört, z.B. durch steigende Mieten. Ich biete das Buch hier zum Sonderpreis an. Apropos Sonderpreis: das Manager Magazin berichtete am 16.1.2022 von einem „neuen Trend“: Diebe plünderten ganze Amazon-Güterzüge. Billiger geht nimmer. Manchmal allerdings wird die Konzernkritik aus falschen Gründen geleistet. So, als das Handelsblatt 2021 „aufdeckte“, dass der Konzern „die Propaganda der Impfgegner unterstützt“.

Und sonst so?

„Bei Ihnen scheine ich auf eine wirklich sehr interessante Internetseite gestoßen zu sein“, schreibt ein Kunde, und bittet um Aufnahme in meinen Rundmail-Verteiler. Das ist erfreulich, doch aus Datenschutzgründen kann man sich nur selbst aktiv in den Verteiler eintragen (das geht ganz einfach auf der Startseite).

Manchmal gibt es Rezensionen, die überflüssig sind. So zum von mir neu herausgegebenen Buch „Gewalt und Terror in der Revolution“. Der Rezensent ergeht sich in Arbeit, Bewegung, Geschichte (Heft 2/ 2025, S. 140ff.) darüber, was angeblich der Schreiber des Nachwortes – Hendrik Wallat – nicht gewusst hätte, anstatt das Buch selbst gelesen zu haben oder auch nur auf die Substanz des Nachwortes inhaltlich einzugehen. Hendrik Wallat erwähnt das Buch in seinem Online-Vortrag „Die wahren (Anti-)Zionisten“, in dessen Mittelpunkt Steinbergs Denken und Wirken steht, kurz. Meinerseits weise ich gerne auf Hendriks neues Buch zu Steinberg hin!

Meine Broschüre „Wie man den Faschismus fördert“ war 2024 als Intervention gegen zunehmende rechtsextreme, rassistische Stimmungen erschienen (und ist leider nicht so beachtet worden wie ich mir gewünscht hätte). Angesichts des immer unverhohleneren Falls der ohnehin bröckeligen „Brandmauer“ und immer widerwärtigerer, menschenverachtender Äußerungen & Taten nicht nur in der neuen Regierung habe ich mich zu einer aktualisierten, erweiterten Fassung entschlossen, die nun in Vorbereitung ist. Noch aber gibt es die alte, günstige Ausgabe.

„In drei Tagen habe ich Ihr Lumpenbuch verschlungen“ schrieb mir ein Leser meines Buches „Nur die Lumpen werden überleben“. Wem es ähnlich geht: ich freue mich über Weiterempfehlungen!

Angesichts der gewaltvoll-kriegerischen Zustände in aller Welt war die antimilitaristische Zeitschrift „Graswurzelrevolution“ nie so wichtig wie heute in ihrem rund 50jährigen Bestehen. Gerade feierte das Blatt sein Jubiläum der 500. Ausgabe doppelsinnig als „500 Jahre Graswurzelrevolution“ (bezogen auf die Bauernkämpfe). Dennoch – oder gerade weil die Zustände sind, wie sie sind – braucht es dringend finanzielle Unterstützung. Kontakt über graswurzel.net/

Der Klimawandel schlägt insbesondere in den Städten zu, das Gebot der Stunde wäre eine Entsiegelung und Begrünung der asphaltierten Flächen, doch noch immer geschieht das genaue Gegenteil. In Berlin, wo das einstige Gleisdreicek als „urbane Mitte“ nun bebaut werden soll, liest sich die Begründung wie realer Irrsinn. Ja, es wäre Realsatire, wenn es nicht so traurig wäre. Gleisdreieck retten!

Hat das eigentlich schon jemand mitbekommen? 2025 ist das „Internationale Jahr der Genossenschaften“. Eines der international beeindruckendsten Beispiele der kooperativen Kultur besteht meinem Eindruck nach in Venezuela. Siehe dazu das Buch „Auf dem Weg – Gelebte Utopie einer Kooperative in Venezuela“. In Bremen gibt es mindestens 36 Genossenschaften (Der Ziegelbrenner ist nicht dabei), vor allem in den Bereichen Energie und Wohnen. Da ist noch Luft nach oben. Denn Genossenschaften müssen nicht die Lösung sein (siehe die Geschichte gewerkschaftseigener Genossenschaftskonzerne), können aber ein Mittel konkreter, aktiver gegenseitiger Hilfe und Unterstützung in elementaren Lebensbereichen sein.

Im 144seitigen Koalitionsvertrag von CDU und SPD stehen 5 Seiten zu Kultur und Medien. Zwar heißt es: „Unsere Kultur ist das Fundament unserer Freiheit“. Doch Stichworte wie Buch, Buchhandlung oder Verlag sucht man vergeblich, bis auf eine Ausnahme: „Zur Sicherung der Vielfalt auf dem Buchmarkt werden wir eine strukturelle Verlagsförderung prüfen. Prüfen! Auch z.B. zum Thema Buchpreisbindung oder Bedrohung der Vielfalt durch Marktmonopole (siehe Amazon): kein Wort.

Wieder einmal gibt es eine Portoerhöhung bei der Post: die in den „Warensendungen“ aufgegangenen (und schon damit deutlich teureren) einstigen Büchersendungen werden zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres teurer, in der Gewichtsklasse bis 1000 Gramm sind nun 2,70 Euro fällig – und irgendwann wird bei diesem Tempo das Porto teurer sein als die darin enthaltenen Bücher.

Auf die Qualität der Zustellung haben die ständigen Preiserhöhungen keine Auswirkung: ich bekam nun eine Rechnung der Post von 50 Euro präsentiert, weil ich angeblich eine „Unregelmäßigkeit“ begangen, nämlich eine Briefmarke abermals verwendet hätte. Hintergrund ist allerdings, dass eine Warensendung trotz richtiger Adresse zu mir zurückkam, weil angeblich unzustellbar – nachdem der Besteller mir die von ihm angegebene Adresse als korrekt bestätigte habe ich das Buch, ohne erneut Porto zu zahlen, nochmals abgeschickt; es war schließlich ein Fehler der Post. Dennoch bestehen die Post nun auf der Strafzahlung, „da die Beförderungsleistung bereits erbracht ist“. Haha, dann hätte der Empfänger ja bereits beim ersten Zustellversuch erhalten müssen! Willkommen in Absurdistan. Im Ernst: weiß jemand einen guten Anwalt, mit dem ich dagegen vorgehen kann? Zahlen müssen, obwohl die Leistung eben nicht erbracht wurde – das kann doch nicht ihr Ernst sein??

Heuer ist der 125. Todestag von Oscar Wilde. Ich empfehle „Der Sozialismus und die Seele des Menschen“. Wilde plädiert darin für einen humanen Sozialismus, der auf Individualismus gegründet ist, nicht auf Kollektivismus – hier ist der Wunsch nach freier Persönlichkeitsentfaltung, Emanzipation und Selbstbestimmung wirksam, der Wilde nicht zuletzt vor dem Hintergrund der eigenen Diskriminierung und Kriminalisierung seiner (Homo-)Sexualität antrieb.

Ein Filmtipp (ich habe nur noch 1 Exemplar!) ist die von Gus Van Sant 2008 verfilmte Lebensgeschichte des schwulen US-Bürgerrechtlers Harvey Milk. US-Verteidigungsminister Hegseth hat unter Präsident Donald Trump 2025 übrigens die Umbenennung eines 2016 nach Milk benannten Kriegsschiffes angeordnet. Abgesehen davon, dass aus antimilitaristischer Sicht schon Kriegsschiffe an sich höchst fragwürdig sind fügt sich dies ein in eine Politik der Trump-Administration, in der jegliche Programme bezüglich queerer Vielfalt gestrichen werden.

„Ich liebe Ihren Laden… diese Atmosphäre von Weltfremdheit und Existenzminimum, einfach herrlich“ (Wilsberg-Krimi, Folge „Frischfleisch“). Ja, am Existenzminimum ist für viele in der Branche etwas dran. Richtig Kasse machen lässt es sich jedenfalls – Ironie der Geschichte – mit Karl Marx. So ging Anfang des Jahres ein Exemplar „Das Kapital“ von 1867 für über 130.000 Euro über den Tisch, und gegenwärtig werden einige Briefe angeboten (d.h. noch unverkauft), ab rund 200.000 Euro aufwärts. Die Dauerkrise des Weltkapitalismus scheint zu einer gewissen Renaissance zu führen (ein Bruchteil eines Marx-Briefes würde dem Ziegelbrenner zu einer deutlichen Verbesserung der Homepage verhelfen…). Doch das ist Stoff, den die wenigsten Buchläden bzw. Antiquariate im Sortiment haben.

Nun, für manche Buchhandlungen geht es zu Ende. So schloss nun die Bremer Buchhandlung Otto und Sohn nach rund 100 Jahren, ebenso mit der Leseinsel die letzte unabhängige Buchhandlung in der baden-württembergischen Stadt Bühl (knapp 30.000 EinwohnerInnen). „Die Kunden kommen nicht mehr in die Stadt“, so der einstige Inhaber.

Und doch gibt es sie noch, die guten Buchläden.

Z.B. in Krefeld am Rhein, mit dem sinnigen Namen Rheinschmökern (Alte Krefelder Str. 17). Hier kann man die „Lesenacht“ wörtlich nehmen und die Nacht in der Buchhandlung verbringen. Und den folgenden Tag vielleicht im direkt daneben gelegenen, zugehörigen Café beginnen.

Oder weiter unten am Rheinlauf, in Köln: bei manulit (Limburger Str. 37) will man in bester Lage alles anders machen. Statt „immer mehr, immer größer“ wird hier ein handverlesenes Sortiment von 900 Büchern kuratiert. Dabei schauen einem die Bücher direkt ins Gesicht – nicht Buchrücken, sondern die Titelcover hat mensch beim Eintritt in den Laden sogleich vor Augen. Auch die klassische Sortierung nach Rubriken wurde konsequent aufgehoben.

Oder in Stade: die Buchhandlung Friedrich Schaumburg (Große Schmiedestr. 27) wurde bereits mehrfach mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Diese Buchhandlung geht allmählich auf ihr 200jähriges Bestehen zu, und tatsächlich verströmt jeder Quadratzentimeter des Ladens noch die gute alte Wertschätzung von Büchern und die beeindruckende Ladenhistorie.

Oder auch im Süden, in Münchens einstigem (und Deutschlands erstem) Frauenbuchladen Lillemor´s. Dieser wurde nun von einem queer-feministischen Kollektiv übernommen und – neues Team, neuer Name -in Glitch Bookstore umbenannt. Der Laden ist als Non-Profit-Buchladen organisiert, so dass er hoffentlich unabhängiger von den Konjunkturen des Buchmarktes ist.

Kein klassischer Buchladen (was immer das heißt) ist Black Pigeon in Dortmund (Scharnhorststr. 50), ein anarchistisches Buch- und Kulturzentrum, das immer freitagsnachmittags geöffnet ist. Hier gibt es Literatur zu Anarchismus, Feminismus, (Anti-)Rassismus, Arbeitskämpfen, Bildung, Wirtschaft, sozialen Bewegungen, Häuserkampf, Veganismus, Utopien, Gender und mehr, außerdem einige vegane Produkte, Aufkleber, T-Shirts, Plakate etc.

Die wilde Mischung dieser sehr unterschiedlichen Läden schließe ich mit einem Zitat von Michel Foucault, der gut zum Profil und der Intention des Ziegelbrenners passt: „Das Schreiben interessiert mich nur, sofern es sich als Instrument, Taktik, Erhellung in einem wirklichen Kampf einfügt. Ich möchte, dass meine Bücher so etwas wie Operationsmesser, Molotowcocktails oder unterirdische Stollen sind und dass sie nach dem Gebrauch verkohlen wie Feuerwerke“.

Es grüßt

Der Ziegelbrenner

www.ziegelbrenner.com

info@ziegelbrenner.com

PS, damit der Einwurf weiter verbreitet werden kann:  jetzt mit PayPal Geld senden